In ihrer Pressemitteilung vom 02.02.2012 (siehe hier) kündigte die CDU überraschend an, im Stadtrat zu beantragen, den B-Plan 20 so zu ändern, dass die bisher nicht gerodete Waldfläche erhalten bleibe. Die bereits zerstörte Fläche allerdings – die seinerzeit auf Anweisung des damaligen CDU-Oberbürgermeisters Heiner Pott gerodet wurde, während dieser im Rathaus erste Gespräche mit der BI Pro Altenlingener Forst führte(!) – solle für Gewerbeansiedlungen genutzt werden.

Die Natur kämpft sich zurück. (B-Plan 20)
Ob es sich dabei nur um einen faulen Kompromiss handelt oder aber um einen Schritt in die richtige Richtung, bleibt fraglich, da die CDU sich weder dazu äußerte, welche Art von Gewerbe (oder sogar Industrie!) sie dort anzusiedeln gedenkt, noch etwas zum B-Plan 19 ausführte. Der B-Plan 19 sieht nach wie vor vor, eine Straße mitten durch den Wald westlich der Waldstraße zu treiben und damit nicht nur ein bestehendes Naherholungsgebiet zu zerteilen, sondern gleichzeitig weitere große Waldflächen, insbesondere das Naturdenkmal “Schweineberg” unwiederbringlich zu zerstören.

... zukünftig ein Autobahnzubringer?! (B-Plan 19)

Wald oder Straße?! (B-Plan 19)
Das Stadtblatt Lingen veröffentlichte die folgenden Stellungnahmen der SPD, der Grünen, der Bürgernahen und der Jusos zu dem Vorschlag der CDU:
- SPD: “SPD fordert Wiederaufforstung des Schutzwaldes in Altenlingen”
- Bündnis 90 / Die Grünen: “Wir geben keine Ruhe im Altenlingener Forst!”
- Die Bürgernahen: “Haben es uns nicht leicht gemacht”
- Jusos: “Altenlingener Forst gehört aufgeforstet!”
In Roberts Blog finden sich ebenfalls einige interessante Beiträge zum Vorschlag der CDU: “Wiederaufforsten” und “Wiederaufforstung II” .
Zur Berichterstattung der Lingener Tagespost siehe hier:
- “Altenlingener Forst: Lingener CDU will Kontroverse beenden”
- “CDU möchte Ruhe im Altenlingener Forst”
- “Ballast abgeworfen” (Kommentar)
- “SPD und Grüne: CDU geht in Altenlingen nicht weit genug”
- “Bürgernahe kritisieren: Vorschlag der CDU in Altenlingen reicht nicht.”
Ev1.tv berichtete in seinen Nachrichten vom 03.02.2012 (dort zweiter Beitrag), u. a. mit einem Interview des ersten Sprechers der BI Pro Altenlingener Forst, Gerhard Schultz. Die BI ist gerne bereit mit der CDU über den Vorschlag zu sprechen und weitere Details zum Erhalt des Waldes zu klären.
Am Dienstag, den 14. Februar
trifft sich die BI um 20:00
im Bürgerhaus Heukamps Tannen
Auch die FDP äußerte sich nun (10.02.2012) in der Lingener Tagespost:
“FDP: Altenlingener Forst geeigneter Standort für Krematorium”







